Das Wohnheim-Projekt

Bereits 1998 wurde das Wohnheim-Projekt von Gisamoda Gidumbanda Maishara gestartet. Er investierte sein Geld, das er als Elite-Marathonläufer bei Wettkämpfen in Europa und Amerika gewonnen hatte und baute ein kleines Haus, das er Schülerinnen als Wohnmöglichkeit zur Verfügung stellte, die in Basotu zur Schule gingen und nicht jeden Tag den langen Heimweg auf sich nehmen konnten. Leider wurde dieses Haus ein paar Jahre später durch den Wirbelsturm namens „El Nino“ unbewohnbar.

Mit einer Spende der TSG Maxdorf konnte 2006 ein neuer Bauplatz gekauft, das alte Haus abgerissen, die Steine an den neuen Bauplatz transportiert und ein kleineres Haus mit drei Wohnräumen gebaut werden. Dieses Haus wurde Stück um Stück erweitert; in all den Jahren der Erweiterung haben stets Schülerinnen und/oder Lehrer*innen darin gewohnt.

Seit 2017 gibt es im Haus 12 Schlafräume, einen Aufenthaltsraum, eine Küche, ortsübliche Toiletten und Duschräume. Auf dem Grundstück steht ein Regenwassertank mit 10.000 l Fassungsvermögen, und seit 2023 gibt es eine zentrale Wasserversorgung. Die Stromversorgung ist ebenfalls gewährleistet.

Da es in den letzten Jahren aber immer wieder zu Herausforderungen und Unstimmigkeiten in Bezug auf die Aufsichtspflicht für die Schülerinnen kam, wurde entschieden, das Haus vorläufig nur noch an Lehrkräfte, Krankenschwestern und Verwaltungsangestellte zu vermieten.

Das Vereinsbüro unseres Partnervereins Dabavita und eine Schneiderwerkstatt, in der junge Frauen arbeiten, die über Spenden von Vision Tansania ausgebildet wurden, befinden sich ebenfalls im Haus.

Die zukünftige Nutzung des Gebäudes als Gäste- und Begegnungshaus steht derzeit zur Diskussion.